Studienzentrum Haus Birkach Stuttgart Übernachtung Bibliothek

- Elsbeere - die schöne Else - im Birkacher Garten

- Einladung "grün-blaue " Stunde 30.6.2010, 13.30 Uhr, Cafeteria

- Anerkennungspreis Wettbewerb "Büro und Umwelt"

- Öko-Tipps und Infos

- Tag der Schöpfung 1. Sept. 2009 auf der Insel Mainau

- Mitarbeitendenversammlung 2009

- EKD-Synode zum Thema: Klimawandel November 2008

- KIRUM Zukunftskongress 24./25.10. 2008 - Ergebnisse -

  

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 Elsbeere gepflanzt am 11. Juli 2010 im Garten Haus Birkach

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Die Elsbeere ist ein heimischer vom Aussterben bedrohter Wildfruchtbaum, der im  Rahmen des Artenschutzprogramms des Landes Baden-Württemberg wieder verbreitet  werden soll. Zu Martin Luthers Zeiten auch "Ruhrbirne" genannt, da die heilkräftigen Früchte bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt wurden.
Eine wahre Vorsorge für die Zukunft, da er erst in ca. 15 Jahren Früchte trägt, die auch in flüssiger Form sehr gut munden sollen. Die Art kann über 300 Jahre alt werden und liefert sehr wertvolles Holz.

Im Rahmen des Gemeindefestes der Kirchengemeinde Birkach zum Thema "Aus dem Vollen schöpfen!?"  kamen zum Spatenstich die leitende Direktorin Frau Dr. Edel, Umweltbeauftragter Dr. Böhm, Direktor des PTZ Prof. Dr. Scheilke, Geschäftsführer Herr Hägele und ein Gemeindemitglied zusammen.

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Mi., 30. Juni, 13.30 Uhr , Cafeteria 

 

Nachhaltigkeitsmanagement, EMAS III, Öko-Audit ….Auf die Begriffe stoßen sie im Haus, an der Informationssäule im Foyer, auf den Info- und Fototafeln auf den Stockwerken, auf der homepage.Viele, die lange im Haus sind, gehen damit um, andere wissen vielleicht
nicht so recht, was sich dahinter verbirgt.

Das Öko-Plus-Team lädt ein zur lockeren grün-blauen Stunde“ 

   
Mi., 30. Juni, 13.30 Uhr in die Cafeteria

mit eigens kreiertem Cocktail, kurzem Film, lebendigen Impulsenaus verschiedenen Bereichen des Hauses, warum machen wir Nachhaltigkeitsmanagement, was bringt uns EMAS? Was ist neu? 

Wir freuen uns auf viele aus dem Haus,
Ihr Öko-Plus-Team   

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Preisverleihung "Büro und Umwelt"  

Vom "Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V." wurden zum zweiten Mal die umweltfreundlichsten Büros in Deutschland gesucht. In der Kategorie: "Behörden, Verwaltungen und andere Einrichtungen/Institutionen" hat Haus Birkach wiederum eine Anerkennungsurkunde bekommen
Die Fragen im Teilnahmebogen bezogen sich auf die Themengebiete
Umweltbezogene Aspekte der Büroorganisation, Bürogeräte, Büromaterialien, Büromöbel, Büroeinigung sowie Wertstoffe/Entsorgung.
Bei 17 Mill .Büroarbeitsplätzen in Deutschland spielt der Verbrauch von Papier, Strom, Wertstoffen in Tonerkartuschen, CDs u.a. eine große Rolle.
Die Preise wurden am 24. September in Frankfurt innerhalb einer Büro-Fachtagung/Messe mit informativen Vorträgen zum Schwerpunkt verliehen

 

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1. September 2009
Damit Leben erblüht ...

Insel Mainau
Führungen•Exkursionen
Markt der Möglichkeiten
Begegnungen•Gottesdienst
mit Landesbischof July
Der gemeinsame
Gedanke
Beim Tag der Schöpfung kann der christliche
Schöpfungsglaube neu erfahren werden. Wir
Menschen haben die Chance, Augen, Ohren
und alle Sinne für Gottes Schöpfung zu öffnen
und so den Geheimnissen des Lebens neu auf
die Spur zu kommen. Dieser Tag soll zuerst ein
Fest der Freude, des Wahrnehmens und des
Staunens, aber vielleicht auch der Klage sein.
Der Tag hat seinen Schwerpunkt im Lob des
Schöpfers. Er läßt sich wunderbar in ökumenischer
Gemeinschaft feiern.
Informationen und
Material für Gottesdienst
und Gemeindearbeit
Bausteine für Gottesdienste 2009,
Plädoyer für den Tag der Schöpfung,
Lieder, liturgische und praktische Vorschläge
unter www.schoepfung-feiern.de
...damit Leben erblüht

Die kirchlichen Umweltbeauftragten
1. Dr. Hans-Hermann Böhm
Evang. Landeskirche in Württemberg
2. Kerstin Horst-Rößle
Bund Evang.-Freikirchlicher Gemeinden
3. Klaus Nagorni
Evang. Landeskirche in Baden
4. Benedikt Schalk
Erzdiözese Freiburg
5. Stefan Schneider
Diözese Rottenburg-Stuttgart
6. Dr. Helen Rose Wilson
7. Michael Wolf
Evangelisch-methodistische Kirche
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
in Baden-Württemberg


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 Nachhaltiges Umweltgerechtes Handeln in Privathaushalten

Wir tun was“ Umweltmanagement in Privathaushalten, ein Pilotprojekt der evang. Kirchengemeinde Heumaden-Süd, zusammen mit dem Naturschutzbund Stuttgart und 
der Lokalen Agenda Heumaden-Riedenberg-Sillenbuch wurde von zwei Vertreter/Innen
auf der Mitarbeitendenversammlung im Haus Birkach am 20. Juli vorgestellt.
Jährlich wird ein Thema gewählt, das zum Nachhaltigkeits-/Umweltmanagement
in Bezug steht.
 
Von Oktober 2007 – Juni 2009 ließen sich 22 Haushalte auf das Experiment ein, Umweltmanagement a là „Grüner Gockel“ zu Hause einzuführen. Zur Seite standen ihnen drei Umweltmentor/innen, eine davon Dipl.-Ing. Andrea Schug, die als „Kümmerer“ für inhaltliche Fragen und Moderation der in Gruppen aufgeteilten Treffen zur Verfügung standen. Frau Schug berichtete, dass die Themen breit gespannt waren, von dem Wunsch, das eigene Haus zu dämmen bis zur Frage, wie wählt man die „ökologisch korrekten“ Produkte des täglichen Bedarfs aus. Es hat sich gezeigt, dass die Zusammensetzung der Gruppen mit Personen unterschiedlicher Fragestellungen geeignet war, Fragen und Wissen zu teilen und zu neuen Kenntnissen zu kommen.

Volker Ruta, Soz.-Pädagoge und wesentlicher Motor des Prozesses, erzählte humorvoll, dass sich die typischen Bestandteile von Managementsystemen, die ursprünglich aus der Industrie kommen, nicht eins zu eins auf dynamische „Familiensysteme“ übertragen lassen.Z.B., dass die Bestandsaufnahme, (Verbräuche von Wasser, Strom, Heizenergie, Anzahl der elektrischen Geräte …) und die Festlegung von Zielen, die die Personen eines Haushaltes gemeinsam beschließen und im festgelegten Zeitraum angehen wollen, schriftlich festgelegt werden sollten. In der Familie wird selten etwas dokumentiert. Die Aufgabe wurde trotzdem gelöst.
Die Ergebnisse werden fachlich ausgewertet von KATE, Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung, Stuttgart.

Das ganze ist ein Prozess, es gibt immer etwas zu verbessern, die meisten Teilnehmer/innen haben so viele Anregungen mitgenommen, dass sie auch in Zukunft ökologische Kriterien bei ihren Haushaltsentscheidungen mitbedenken möchten.

Zum Beispiel spritsparend Autofahren, der Kurs mit entsprechenden Tipps, um den Benzinverbrauch bis zu 30% zu reduzieren, fand viel Anklang.

Die Auswertung wird am 12. Oktober präsentiert mit Beteiligung von Umweltministerin Gönner. Gemeinden, die ebenfalls Interesse haben, ein Projekt zu starten, können sich
bei Herrn Ruta melden
heivoruta@t-online.de.
Bei genügender Beteiligung wird das Umweltministerium wieder unterstützen.

Homepage:   http://www.ev-kirche-heumaden-sued.de/Wirtunwas/index.php?id=26


Frau Schug bereicherte den Bericht mit den Hinweis auf die neu gegründete
Bürger- Energiegenossenschaft in Stuttgart.
40 Gründungsmitgliederger sind schon dabei, um
die Energie-Wende in der Region Stuttgart möglich zu machen: umweltgerechte erneuerbare  Energiegewinnung vor Ort, dort. Angefangen werden soll mit Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Dächern in Stuttgart ab Herbst.
„Um die Projekte realisieren zu können, suchen wir viele Menschen in Stuttgart und der Region, welche die Idee einer BürgerEnergiegenossenschaft mittragen und mitgestalten wollen.“ 1500 Neumitglieder sind das Ziel für 2009.

Mehr Infos auf: http://www.bestuttgart.de/aktuelles.html


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Wir können unseren Lebenswandel ändern“ - Einbringungsreferate zum Schwerpunktthema der EKD-Synode

Einen „Kirchenwandel“ hat Angelika Zahrnt, die Ehrenvorsitzende des Naturschutzbundes BUND, am Montag, 3. November, in Bremen gefordert. In ihrer Einbringungsrede zum Schwerpunktthema der 7. Tagung der 10. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) „Klimawandel – Wasserwandel – Lebenswandel“ plädierte sie für eine umfassende Strategie für umweltbewusstes Handeln in den kirchlichen Institutionen.
Darüber hinaus sei eine gesellschaftliche Debatte notwendig, in der die Stimme der Kirche deutlicher vernehmbar sein solle. Der Kundgebungsentwurf des Vorbereitungsausschusses zum Schwerpunktthema wurde von Pfarrerin Ulrike Trautwein eingebracht.
Trautwein betonte vor dem Hintergrund der dramatischen Folgen des Klimawandels die Aufgabe der Kirchen, „genau hinzuschauen“, und „im Vertrauen auf Gottes Bewahrung“ zu glauben, zu leben und zu handeln.
„So dramatisch die Auswirkungen des Klimawandels auch sein mögen: Noch besteht die Möglichkeit, diese durch konsequentes Handeln zu mildern“, zitierte Trautwein aus dem Entwurf der Kundgebung.
Dieses auf den Klimaschutz bezogene Handeln schließe auch den in der Überschrift des Entwurfes genannten „Wasserwandel“ ein. Die Konsequenzen des Klimawandels zeigten sich an dieser knappen lebenswichtigen Ressource besonders klar.
Darüber hinaus mache das Thema Wasser „in aller Schärfe deutlich, wie eng der Klimawandel mit Fragen der weltweiten Gerechtigkeit zusammenhängt“, unterstrich die Theologin.
Den Zusammenhang zwischen der Verteilung von lebensnotwendigen Ressourcen mit Fragen der Gerechtigkeit hatte am Morgen auch der brasilianische Kirchenpräsident Walter Altmann in seiner Bibelarbeit verdeutlicht. In der Bibel seien „Brunnengeschichten“ häufig „Geschichten von Konflikten“. „So wie es damals Konflikte um den Zugang zum Wasser gab, so gibt es auch heute zwischen Israelis und Palästinensern immer wieder Auseinandersetzungen um die knappen Wasserresourcen.“ Dieses Beispiel zeige, dass es keine Gerechtigkeit ohne Frieden und keinen Frieden ohne Gerechtigkeit gebe.

Gerade die Verantwortlichen in der Kirche dürften nicht vergessen, dass auch in der gegenwärtigen Situation nicht nur gemahnt und nach Veränderungen gerufen werden solle, forderte Pfarrerin Ulrike Trautwein und hob eine andere Bedeutung von Wasser - etwa bei der christlichen Taufe - hervor. Taufe und Abendmahl seien Sakramente, die “wir als ein Geschenk Gottes miteinander feiern können.“ Die dort empfangene Freude und Ermutigung seien ebenfalls lebensnotwendig, betont Trautwein und kommt daher zu der Zuversicht: „Wir können unseren Lebenswandel ändern.“
Ein erneuerter Lebenswandel, so die Ausschussvorsitzende weiter, solle von einer „intelligenten Liebe“ geprägt sein, von einer „Liebe zur Schöpfung“, die bereit ist, „nachzudenken, Zusammenhänge aufzudecken und mutig und widerständig zu handeln“.
Ein von solcher Liebe geprägter Lebenswandel orientiere sich an vier Dimensionen: an Dank, Demut, Denken und Dienst.
BUND-Ehrenvorsitzende Angelika Zahrnt begrüßte die geplante Kundgebung der Synode als einen Schritt zur richtigen Zeit. Es sei richtig, gerade jetzt über Klimaschutz zu reden, „wo alle nur über die Wirtschaftskrise reden“.

Dringende finanzielle Probleme dürften die wichtigsten ökologischen Probleme der Zeit nicht verdrängen. Sie betonte die Notwendigkeit, dass Maßnahmen wie das von der Bundesregierung geplante Konjunkturprogramm mit Anliegen des Klimaschutzes und mit sozialen Anliegen verbunden werden. Angesichts der Gefahr, dass machtpolitische Konflikte zur Sicherung von Ressourcen in kriegerische Konflikte münden, forderte Zahrnt eine globale Übereinkunft, die die Belange der ärmeren Länder berücksichtigt. „Wir brauchen ökologische und soziale Gerechtigkeit bei uns und weltweit.“

Bremen, 03. November 2008
Pressestelle der EKD
Karoline Lehmann


Text des Referates: http://www.ekd.de/download/referat_zahrnt_schwerpunktthema.pdf 
Text der "Kundgebung":
http://www.ekd.de/download/Kundgebung_neu.pdf

Weitere Informationen: www.ekd.de/synode

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KirUm - Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement

Konkrete Umweltschutzziele für die Kirchen
Ergebnisse des Zukunftskongresses Kirchliches Umweltmanagement am 24.und 25. Oktober in Karlsruhe

„Ab dem nächsten Haushalt sollen Landeskirchen und Diözesen ein Prozent zusätzlich zu den bestehenden Programmen für Umweltschutzmaßnahmen ausgeben“. So lautet eines der Ziele, die das bundesweite ökumenische Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement (KirUm) in den nächsten Jahren erreichen will. Rund 130 Vertreter aus Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen, Organisationen und Verwaltungen aus ganz Deutschland trafen sich am Wochenende im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe, um die Ziele und Perspektiven für das KirUm-Netzwerk bis 2012 zu erarbeiten.

Eine bewährte Methode, praktischen Umweltschutz zu betreiben, ist die Einführung eines Umweltmanagementsystems. Daher möchte das Netzwerk auch erreichen, dass bis 2012 mindestens die Hälfte der deutschen Landeskirchen und Bistümer geeignete Managementsysteme einführt und verbreitet. Die Mitglieder des KirUm-Netzwerks möchten in diesen Prozess ihre Erfahrungen, Qualifikationen, Konzepte und Methoden einbringen. Zur Sensibilisierung von weiteren Verantwortlichen in den Kirchen haben sich die Kongressteilnehmer vorgenommen, schon 2009 zusammen mit strategischen Partnern Veranstaltungen zur Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ zu organisieren. Die Studie wurde vom Wuppertal Institut erstellt, vom BUND, Brot für die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst herausgegeben und auf dem Zukunftskongress vorgestellt.

Viele Kongressteilnehmer konnten auf mehrjährige Erfahrung im Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement zurückblicken. Deshalb war auch die Weiterentwicklung und Vereinfachung der derzeitigen Systeme ein viel diskutiertes Thema. Hier ist das Netzwerk aufgefordert, die derzeitigen Standards zu überprüfen und anzupassen, ohne dass Qualitätseinbußen entstehen. Der Standard des europäischen Öko-Audits EMAS soll dabei auf jeden Fall gehalten werden.

Die Bewahrung der Schöpfung ist in den Kirchen kein neues Thema. In Zeiten, in denen Klimawandel und Globalisierung aus den Schlagzeilen kaum noch wegzudenken sind, hat dieser Anspruch jedoch wieder eine ganz neue Aktualität bekommen. Die Verantwortung, die die Kirchen schon aufgrund der Vielzahl der von ihnen bewirtschafteten Gebäude in dieser Hinsicht haben, ist groß. Das KirUm-Netzwerk möchte durch seine Arbeit erreichen, dass diese Verantwortung ernst- und wahrgenommen wird. Die sechs wichtigsten Ziele für das Kirchliche Umweltmanagement in den nächsten Jahren wurden daher auch zum Abschluss des Kongresses von den KirUm-Mitgliedern stellvertretend dem badischen Landesbischof Ulrich Fischer und dem Freiburger Weihbischof Bernd Uhl übergeben.

Zum festlichen Abschluss führten die Bischöfe die Kongressteilnehmer in die evangelische Stadtkirche. Dort feierten alle gemeinsam mit den dortigen Gemeindemitgliedern den ökumenischen Abschlussgottesdienst des Zukunftskongresses und den Auftakt zur Einführung des Kirchlichen Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“ in den Alt- und Mittelstadtgemeinden Karlsruhe. Durch die Beteiligung der Kinder der Kinderstadtkirche und des Mädchen- und Knabenchors Cantus Juvenum wurde die Bedeutung des Engagements für die Bewahrung der Schöpfung nochmals ganz konkret vor Augen geführt. Das Kirchliche Umweltmanagement ist eine ganz praktische Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass die Zukunftswünsche, die die Kinder den Bischöfen in Form von selbst gebastelten Münzen übergaben, in Erfüllung gehen können.

Die genaue Formulierung der beschlossenen Ziele können Sie hier herunterladen (pdf, 27KB). 
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Ausstellung von Praxisbeispielen des KIRUM-Aktionsjahres, hier: Stellwand mit Aktivitäten der Hauswirtschaft von Haus Birkach

Quelle und weitere Informationen unter:  www.kirum.org

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Blauer Engel kann Beschaffung der Kirchen nachhaltiger gestalten

Die jährlichen Ausgaben der christlichen Kirchen in Deutschland für die Beschaffung von u. a. Computern, Autos und Büromöbeln belaufen sich auf mehr als 60 Milliarden Euro. Bei den christlichen Verwaltungen, Gemeinden, Schulen oder Krankenhäusern besteht damit ein erhebliches Potential für eine nachhaltige Beschaffung. Auch deshalb war der Blaue Engel beim sechsten ökumenischen Kirchentag, der vom 13. bis 15. Mai 2010 in München stattfand, mit einem Infostand vertreten und warb für mehr Umweltschutz.

Eine Umfrage der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) ergab, dass beim Einkauf der Kirchen vor allem der Preis und weniger ökologische Kriterien zählen. FEST-Forschungsleiter und Vorsitzender der Jury Umweltzeichen, Dr. Volker Teichert, forderte deshalb: "Die Kirchen sollten ab sofort auf den Blauen Engel setzen, das neue Klimaschutzzeichen des Bundesumweltministeriums. Der Blaue Engel kennzeichnet rund 11.500 klima- und umweltfreundliche Produkte und kann den Missstand in der kirchlichen Beschaffung am schnellsten und effektivsten überwinden."

www.blauer-engel.de, Newsletter Juli 2010

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Aus den aktuellen  BUND-Ökotipps veröffentlichen wir einige in loser Reihenfolge. Das Archiv ist eine Fundgrube praktischer Tipps zu vielen Themen des täglichen Lebens:
http://www.bund.net/oekotipps
 

Energiesparlampen richtig entsorgen    images.jpg

Energiespar- und Leuchtstofflampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom als Glühlampen und haben damit eine sehr gute Klimabilanz.
Doch sie enthalten geringe Mengen hochgiftiges Quecksilber, das bei unsachgerechter Entsorgung unkontrolliert in die Umwelt gelangt. Bisher werden ausgediente Sparlampen gerade mal bei 10 Prozent der Haushalte richtig entsorgt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt Tipps, wie Gesundheit und Umwelt geschützt werden können.

Richtig entsorgen: Leuchtstofflampen dürfen keinesfalls über den Hausmüll oder als Altglas entsorgt werden. Neben kommunalen Sammelstellen nehmen viele Fachgeschäfte ausgediente Lampen entgegen.
Qualitätslampen kaufen: Einige Qualitätslampen enthalten anstelle flüssigen Quecksilbers ein Amalgam, das beim Zerbrechen nicht verdampfen kann. Für Bade- und Kinderzimmer eignen sich Lampen mit einer unzerbrechlichen Silikonummantelung, die ein Zersplittern verhindert.
Zerbrochene Lampen: Im normalen Betrieb geben die Lampen kein Quecksilber ab.
Im Falle eines Bruchs sollte der Raum gut gelüftet und für mindestens 15 Minuten verlassen werden. Die Splitter sollten keinesfalls berührt werden. Schwangere, Kinder sowie Haustiere sollten sich von der "Unfallstelle" fernhalten. Keinesfalls sollten die Splitter aufgesaugt werden. Stattdessen sollten die Scherben mit einem festen Papier oder Klebeband aufgenommen werden. Danach sollte mit einem feuchten Tuch nachgewischt und alles zusammen in einem fest verschließbaren Schraubglas zu einer Sammelstelle gegeben werden. 
 


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Grillen.jpg    Umweltfreundlich grillen

Sobald es wärmer wird, ziehen Rauchschwaden durch Wohnsiedlungen, in den Parks lagern picknickende Grüppchen und Grillgeruch lässt Vorübergehenden das Wasser im Mund zusammenlaufen. Übrig bleiben mit Verpackungsmüll verschmutzte Stadtgärten und sehr viel Asche.

Die richtige Kohle
Grillkohle gibt es mittlerweile auch mit
"FSC"-Siegel. Das Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich für den Erhalt der Wälder durch nachhaltige Bewirtschaftung einsetzt. Das Siegel kennzeichnet Holzprodukte (neben Kohle auch Gartenmöbel oder Bleistifte), bei deren Herstellung soziale und ökologische Kriterien beachtet wurden. Ein weiteres wichtiges Merkmal für gute Kohle ist das DIN-Prüfzeichen. Es garantiert, dass der Brennstoff kein Pech, Erdöl, Koks oder Kunststoffe enthält.

Anzünder ohne Chemie

Der BUND empfiehlt, den Grill nicht mit chemischen Zündhilfen, Papier oder Kiefernzapfen anzuzünden. Bei der Verbrennung dieser Materialien werden krebserregende Stoffe freigesetzt. Stattdessen sollten Pressholz mit Öl oder Wachs, Reisig oder Holspäne verwendet werden. Es gilt die Faustregel: Grillgut erst auf den Rost legen, wenn die Anzündhilfen vollständig verbrannt sind.

Kein tropfendes Fett
Das Fleisch sollte nicht direkt auf den Rost gelegt werden, damit das Fett nicht in die Glut tropft – denn so können krebserregende Stoffe entstehen. Als umweltfreundliche Alternative zur Alufolie oder –schale können dünne Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer als Unterlage benutzt werden. Geeignet sind auch große Rhabarber- oder Kohlblätter.

Mehr Gemüse statt Fleisch
Mit Mozzarella gefüllte Peperoni, gegrillte und eingelegte Auberginen, Tofuspeisen oder Champignons mit Kräuterbutter statt bergeweise Schnitzel und Würstchen…Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und schützen Sie gleichzeitig das Klima. Denn rund ein Fünftel der klimaschädlichen
Treibhausgase weltweit geht auf das Konto der Viehzucht. Massentierhaltung quält nicht nur das Vieh, es verursacht zudem schwerwiegende Gülleprobleme wie die Bodenversauerung. Wenn schon Fisch oder Fleisch, dann sollte es Bio-Qualität sein. Es schmeckt zudem besser.

Achtung! Brandgefahr!
Wildes Grillen ist verboten. Aus gutem Grund: Jeden Sommer werden so Brände ausgelöst, die Bäume und Wiesen zerstören und Tiere töten
 

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Faire Blumen

Mit Schnittblumen kann man sich zwar ein Stück Frühling ins Haus holen. Doch die Freude ist schnell getrübt, wenn man sich die zum Teil menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen auf Blumenfarmen vor Augen hält. 90 Prozent der Rosen, Nelken oder Lilien auf dem deutschen Markt kommen aus dem Ausland, z. B. aus Ostafrika und Lateinamerika. Illegale Kinderarbeit, hohe Pestizidbelastung der Arbeiter, geringe Löhne oder Gewerkschaftsverbot sind dort keine Seltenheit. Der BUND rät deshalb, nur Blumen mit dem Siegel "Flower-Label-Program"(FLP) oder Rosen mit dem "fairfleurs"-Siegel von TransFair zu kaufen. Die beiden Siegel garantieren eine Blumenzucht nach klar definierten sozialen und ökologischen Standards.
Weitere Informationen bei
http://www.transfair.org/ und http://www.fairflowers.de/

Berlin, den 1. April 2009                        

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Tipp zur Weiterverwendung von Hausrat, Elektrogeräten und allem, was noch in Funktion und gutem Zustand ist:
Die Stadt Stuttgart bietet auf ihren Internet-Seiten einen Verschenkmarkt an:

Verschenken statt Wegwerfen

Wer seine gebrauchsfähigen Gegenstände im Verschenkmarkt Stuttgart anbietet, schafft zu Hause nicht nur wieder Platz, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung.
Ob Möbel, Kinderspielsachen, Hausrat oder HiFi-Geräte: Viele Dachböden oder Keller bergen eine Menge gut erhaltener Schätze, die zum Wegwerfen eigentlich viel zu schade sind.

Mit dem Online-Verschenkmarkt stellt der städtische Eigenbetrieb AWS Abfallwirtschaft Stuttgart den Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern im Internet kostenlos eine Plattform zur Verfügung, auf der sie entweder gut erhaltene Gegenstände zum Verschenken anbieten oder gezielt danach suchen können. Jeder kann hier seine Angebote ganz einfach und zeitunabhängig selbst eintragen und auch wieder löschen.

AWS-Logo AWS Verschenkmarkt-FahrradVergrößern AWS Verschenkmarkt-BücherVergrößernFotos AWSFotos AWS

Und hier geht's zum Verschenkmarkt Stuttgart:

www.stuttgart.de/verschenkmarkt

Diejenigen, die ihre gut erhaltenen Möbel, Elektrogeräte oder Haushaltsgegenstände nicht im Verschenkmarkt Stuttgart anbieten möchten, können sie auch bei folgenden Sozialunternehmen abgeben:

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Schützt Gesundheit, Klima, Wasser, Ressourcen

Bessere Orientierung für Verbraucher mit dem Blauen Engel

Verbraucher können sich zukünftig mit Hilfe des Blauen Engel noch besser über Umwelt- und Gesundheitsbedingungen von Produkten und Dienstleistungen informieren. Gemeinsam haben das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, RAL gGmbH und die Jury Umweltzeichen beschlossen, die mit dem Umweltzeichen vermittelte Botschaft noch klarer im Logo auszuweisen. Mit der zusätzlichen Einordnung des Blauen Engel in die Schutzziele „Klima“, „Gesundheit“, „Wasser“ und „Ressourcen“ ist es für Hersteller und Händler jetzt noch einfacher, die Umweltvorteile ihrer Produkte an Verbraucherinnen und Verbraucher zu kommunizieren.

Unabhängig von dieser Schwerpunktsetzung berücksichtigt der Blaue Engel auch weiterhin alle relevanten umwelt- und gesundheitsbezogenen Eigenschaften von Produkten und Dienstleistungen.

 

Blaue Engel

 Quelle: Blauer Engel Newsletter, März 2009
http://www.blauer-engel.de/
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Handystrahlung verringern
Elektromagnetischen Strahlenbelastungen durch Funknetze ausgesetzt ist heutzutage fast jeder. Laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind sie inzwischen sehr viel stärker als natürliche Strahlenfelder. Verantwortlich dafür sind neben Sendeanlagen auch die ca. 100 Millionen Mobiltelefone. Hinzu kommen schnurlose Festnetztelefone und zunehmend W-LAN-Systeme für Internet und kabellosen Datentransfer. Die elektromagnetischen Felder können Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände verursachen. Zudem besteht der Verdacht, dass die dauerhafte und hohe Strahlenbelastung das Entstehen von Hirntumoren begünstigt. Bei Bienen und Fledermäusen wurden Beeinträchtigungen der Orientierung nachgewiesen.Der BUND rät, die Strahlungsfelder möglichst zu meiden bzw. sie durch eigenes Verhalten zu verringern. Da jedes Mobiltelefon permanent den nächsten Sendemast anfunkt (wobei die Strahlungsintensität zunimmt, je ungünstiger die Empfangslage ist), sollte die telefonische Erreichbarkeit besser mittels Anrufbeantworter am Festnetz sichergestellt werden. Mobile Telefongespräche sollten kurz gehalten, möglichst im Freien und nur bei guter Verbindung geführt werden. Beim Kauf sind strahlungsarme Geräte zu empfehlen.Da ein Handy während des Gesprächsaufbaus am stärksten strahlt, rät der BUND, es dabei nicht an den Kopf zu halten. Auch Freisprecheinrichtungen mindern die elektromagnetischen Felder. Headsets, ob schnurgebunden oder über Funk  reduzieren die Belastungen. Viele schnurlose Festnetztelefone nach DECT-Standard strahlen ebenfalls permanent, selbst wenn nicht telefoniert wird. Vorzuziehen sind deshalb kabelgebundene Telefone.Aktuelle Übersichten zu den Strahlungswerten von derzeit erhältlichen Handys und DECT-Schnurlostelefonen sind im Internet auf der Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz (www.bfs.de) unter:http://www.bfs.de/de/elektro/Strahlungsarme_Dect_Schnurlostelefone.html und http://www.bfs.de/elektro/hff/oekolabel.html einsehbar.Weitere Informationen dazu gibt es vom BUND im Internet unter:<http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/sonstiges/20081028_sonstiges_funktechnologien_position.pdf> 

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Zukunft einkaufen?! Geht das?!Den Strom bezieht man vom örtlichen Anbieter, den Tee für das Büro wird im Supermarkt um die Ecke gekauft und das Papier beim Büroversand bestellt. Das ist der Alltag in der Beschaffung in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Doch was zunächst einfach aussieht, ist ein Ergebnis eines Abwägungsprozesses, bei dem verschiedene Kriterien eine Rolle spielen. So muss sparsam mit dem Geld umgegangen werden, d. h. ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist ein wichtiges Kriterium und meistens das entscheidende. Daneben spielt die regionale Anbindung, verlässliche Lieferung, vorgegebene Beschaffungsrichtlinien, aber auch immer öfter ökologische und sozial verträgliche Produktion eine Rolle. Ziel des Projektes ist es, dass eine ökologische und sozial verträgliche Produktion das ausschlaggebende Kriterium in der Beschaffung wird. Denn es ist ein Unterschied, ob wir grünen oder normalen Strom, ob wir Recycling- oder normales Papier, ob wir öko-fairen oder konventionellen Tee kaufen. Mit jedem Euro, den wir investieren, entscheiden wir, wie die Welt aussieht, ob Kohlekraftwerke entstehen oder Windräder, ob Wälder abgeholzt oder erhalten werden, ob Produzenten einen fairen Preis für ihren Tee erhalten oder nicht. Dass bei allem guten Willen auch die knappen Kassen beachtet werden müssen, ist klar. Deshalb heißt die Leitlinie des Projektes "Weniger einkaufen, aber dafür besser." Ein sparsamer Verbrauch setzt Mittel frei, mit denen die Mehrkosten für ökofaire Produkte abgedeckt werden können. Im Projekt wird deshalb auf Grundlage eines Managementsystems schrittweise der Verbrauch reduziert und der Anteil ökologischer und fair gehandelter Waren erhöht.

Die Schöpfung bewahren und ein Stück mehr Gerechtigkeit ermöglichen - dafür wollen wir gemeinsam mit Ihnen und anderen durch das Projekt "Zunkunft einkaufen" einen Beitrag leisten. So beteiligen sich bundesweit Einrichtungen und Kirchengemeinden bereits an dem Vorhaben. Entscheiden Sie mit! Machen Sie mit bei dem Projekt "Zukunft einkaufen", in dem Sie die Beschaffung in Ihrer Gemeinde oder in Ihrer Einrichtung auf "Zukunft" ausrichten.
 
Mehr Infos über das dreijährige Projekt 2008 – 2010 zur Umstellung der kirchlichen Beschaffung unter:
www.zukunft-einkaufen.de/


 


 

 

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